TÜV AUSTRIA bei der EMPA-Trac – Electric Modular Platform Architecture-Trac

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Elektromobilität ist nicht nur bei Privatfahrzeugen ein Thema, auch bei Kommunalfahrzeugen wird intensiv nach einer elektrischen Lösung gesucht, denn Fahrzeuge zur Grün- und Landschaftspflege, Müllabfuhr, Schneepflüge und Kehrmaschinen tragen auch zur Umweltverschmutzung bei. Die Umsetzung von elektrischen Kommunalfahrzeugen birgt großes Potential – individuelle Anforderungen an das jeweilige Fahrzeug sind jedoch zu beachten. TÜV AUSTRIA arbeitet deshalb mit drei Partnern an einer modularen Lösung für Kommunalfahrzeuge, die Individualität durch Modularität ermöglichen soll. Konkret ist TÜV AUSTRIA bei diesem Projekt bei der Homologation in beratender und ausführender Funktion tätig, sowie für die Anwendungsanalyse der unterschiedlichen Applikationen am Fahrzeug verantwortlich.

EMPA-Trac ist ein vom FFG gefördertes kooperatives Forschungs & Entwicklungsprojekt aus dem Klima- und Energiefond Förderprogramm „9. Ausschreibung - Leuchttürme der Elektromobilität“ mit der FFG-Projektnummer 865450.


Effizienz entlang der gesamten Wertschöpfungskette

Lösungen, die eine Verbesserung fürs Klima bringen sollen, müssen ganzheitlich bewertet werden. Für das EMPA-Trac-Projekt wurde deswegen ein eigenes Lithium-Ionen-Akkupaket entwickelt. Bei einer defekten Batterie können hier auch einzelne Zellen ausgetauscht werden. Es ist somit nicht notwendig die gesamte Batterie zu ersetzen – eine kostengünstige Reparatur wird so ermöglicht. Außerdem ist die Batterie so aufgebaut, dass sie nach dem Second-Life-Prinzip nach der Verwendung im Kommunalfahrzeug auch in anderen Anwendungen zum Einsatz kommen kann. Durch das breitaufgestellte Konsortium ist Knowhow man auf allen Ebenen vorhanden. Zu den Projektpartnern zählen neben TÜV AUSTRIA das AIT Austrian Institute of Technology GmbH, Hellpower-Energy e.U. und Adolf TOBIAS Gesellschaft m.b.H..


Entwicklungs- und Testphase von TÜV AUSTRIA durchgeführt

Alle Komponenten und Module werden in der Entwicklungsphase unter Berücksichtigung aller geltenden Zulassungskriterien und Sicherheitsstandards konzipiert. In verschiedenen Anwendungsszenarien soll dann ein straßenzugelassener Prototyp getestet werden. Durch eine Kooperation mit fünf Gemeinden der Klima- und Energiemodellregion Tullnerfeld-Ost können Daten, mittels e-fleet Fahrprofilanalyse, im Sommer- und Winterbetrieb gesammelt und das Fahrzeug zur Serienreife weiterentwickelt werden.  Die Analyse der Akzeptanz und der Anwenderbedürfnisse geschieht jedoch schon lange davor. Zukünftige Anwender werden in der Entwicklungsphase in die Planung eingebunden um den realen Anforderungen gerecht zu werden. Zusätzlich wird durch entsprechende Schulungen versucht, die Testfahrer auf den elektrischen Betrieb des Fahrzeugs vorzubereiten.