State of the art – E-Mobility Infrastruktur bei der 8. vie-mobility

e-fleet e-fleet / TÜV AUSTRIA, e-fleet-Events, Ladeinfrastruktur

Christian Rötzer, Geschäftsführer TÜV AUSTRIA AUTOMOTIVE, betont im Rahmen der 8. vie-mobility, am 11. Juni 2018 im Novomatic Forum Wien, dass Fuhrparkbetreiber das Thema Elektromobilität umfassend betrachten und durchdenken müssen. Bei einer hochrangig besetzten Podiumsdiskussion zum Thema "State of the art - E-Mobility Infrastruktur" erwähnt Christian Rötzer, dass E-Fahrzeuge alleine nur ein Aspekt sind. Gedanken müsse man sich zumindest im gleichen Ausmaß über die Ladeinfrastruktur, die Konnektivität, den Zeitplan und die Förderungen zu dieser machen.

Bis tatsächlich alle Voraussetzungen geschaffen wurden, benötigt es erfahrungsgemäß viel Zeit. Diese sollte man nutzen, um selbst erste eigene Erfahrungen zu sammeln oder sich extern beraten zu lassen. Denn auch große Projekte, wie z.B. das drei Millionen Euro geförderte E-Taxi Konzept in Wien, können am angestrebten Ziel vorbeischrammen.

Wirtschaftlichkeit steht im Vordergrund!

Letztendlich muss sich das Elektrofahrzeug nämlich rechnen, die entsprechende Ladeinfrastruktur vorhanden sein und das Fahrzeug für den jeweiligen Einsatzzweck geeignet sein. Daher sind auch beim TÜV AUSTRIA eigenen Fuhrpark derzeit nicht alle Fahrzeuge elektrisch unterwegs, sondern „nur“ ca. 5-10%. Aber die Elektrofahrzeuge, die bereits genutzt werden können, rechnen sich bereits. Rötzer: „Wir haben die Elektrofahrzeuge aufgrund von Lebenszykluskostenüberlegungen angeschafft, weil diese sowohl für den Dienstgeber als auch den Dienstnehmer günstiger als konventionelle Fahrzeuge sind.“ Und: Es wird auch ausreichend öffentliche Ladestationen benötigen, um das Thema voranzubringen.